10 Heimwerker-Tricks zum Renovieren beim Umzug


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Bei einem Umzug müssen in vielen Fällen noch kleine Mängel ausgebessert werden – manchmal sogar in beiden Wohnungen. Mit ein paar Tipps gehen dir die anstehenden Renovierungsarbeiten vor der Wohnungsübergabe aber viel leichter von der Hand.

Unzählige Bohrlöcher, verfärbte Fugen oder leichte Verschmutzungen an den bereits gestrichenen Wänden – all diese Renovierungsarbeiten und Reparaturen, die bei einem Umzug anstehen, kannst du ganz einfach selbst durchführen. Die folgenden 10 Heimwerker-Tricks zeigen, wie es funktioniert.

1. Bohrlöcher füllen

In der Wand befinden sich noch Löcher von aufgehängten Bildern oder Wandregalen? Kein Problem! Sauge das Loch mit dem Staubsauger aus und feuchte es an. Anschließend füllst du das Loch mit der zuvor angerührten Spachtelmasse auf, bis die Öffnung nicht mehr zu sehen ist, und streichst die Oberfläche glatt.

Als praktische Alternative bietet sich hier gebrauchsfertiger Reparaturspachtel aus der Tube an. Gib die fertige Spachtelmasse direkt aus der Tube in das Loch und streiche mit einem Spachtel die Oberfläche glatt.

Tipp: Im absoluten Notfall kannst du alte Bohr- oder Nagellöcher auch mit Zahnpasta, weißer Kreide, Knetmasse oder einem Gemisch aus Mehl und Wasser auffüllen.

2. Dübel entfernen

Zieht man einen Dübel aus der Wand heraus, wird das Loch meistens noch größer. Dennoch kommst du bei einem Umzug oft nicht drumherum. Um einen Dübel ohne größere Schäden zu entfernen, drehst du einfach einen Korkenzieher in den Dübel und ziehst ihn damit vorsichtig aus der Wand heraus. Anschließend muss das Bohrloch noch verschlossen werden.

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©Pixabay/TommFohie

3. Leichte Verschmutzungen überdecken

Wenn dir der Schmutzradierer bei kleinen Verschmutzungen an der Wand nicht weiterhilft, musst du auf einen anderen Trick zurückgreifen. Von Alpina gibt es im Baumarkt eine handliche Farbtube mit Schwammaufsatz, die im Prinzip wie ein Schuhputzmittel funktioniert. Alternativ kannst du die betroffenen Stellen auch mit einem normalen Schwamm und etwas Deckweiß aus dem Malkasten oder übriggebliebener Wandfarbe ausbessern.

©MediaPartisans

4. Fugen reinigen und auffrischen

Verrühre Natron und Wasser im Verhältnis 3:1 zu einer Paste. Diese kannst du nun sowohl auf Silikonfugen als auch auf Fliesenfugen auftragen, um dunkle Flecken und Verfärbungen zu entfernen. Zum Auftragen der Paste verwendest du entweder eine spezielle Fugenbürste oder eine alte Zahnbürste.

Lass das Natron-Wasser-Gemisch mindestens eine Stunde einwirken, bevor du die Fugen gründlich schrubbst und mit Wasser abspülst. Wenn du kein Natron im Haus hast, kannst du stattdessen Backpulver verwenden.

©Getty Images

Hinweis: Sind die Silikonfugen in einem auffällig schlechten Zustand, solltest du sie erneuern. Für den geübten Heimwerker ist das mit den hier beschriebenen Tipps kein Problem.

5. Risse im Holz ausbessern

Bei kleinen Kratzern und Rissen in hellem Holz hilft eine 1:1-Mischung aus Olivenöl und Zitronensaft. Diese reibst du mit einem weichen Tuch in Verlaufsrichtung des Kratzers ein.

Achtung: Mikrofasertücher könnten die Oberfläche des Holzes beschädigen, weshalb am besten ein Tuch aus Baumwolle verwendet werden sollte.

Kleine Kratzer in dunklem Holz kaschierst du, indem du etwas Kaffeesatz in das Holz einreibst. Wenn im Holz allerdings kleinere Risse oder Löcher sichtbar sind, hilft nur noch Spachtelmasse. Raue die Oberfläche zunächst mit Schleifpapier an und entferne losen Schmutz. Trage die Spachtelmasse schließlich mit einem kleinen Spachtel auf und ziehe die Oberfläche glatt. Nachdem die Masse getrocknet ist, musst du sie ggf. nochmal abschleifen und anschließend lasieren oder ölen.

Superficial Scratches

6. Raufasertapete reparieren

Einmal mit dem Schrank angeeckt und schon ist ein kleiner Riss in der Raufasertapete. Theoretisch könntest du das Stück Tapete rausschneiden und durch ein neues ersetzen – das Ergebnis ist aber in den wenigsten Fällen zufriedenstellend. Verwende deshalb eine fertige Reparatur-Spachtelmasse für Raufasertapeten. Diese trocknet weiß und enthält Holzspäne, sodass man die typische Raufaser-Optik unterbrechungsfrei wiederherstellen kann.

Bei losen Tapetennähten kannst du auf Naht- und Reparaturkleber zurückgreifen. Hebe die Tapetenränder dafür vorsichtig an, verteile den Kleber vorsichtig auf dem Untergrund und drücke die Tapete an. Überschüssigen Kleber tupfst du einfach mit einem feuchten Tuch ab.

7. Tipp gegen Bohrstaub

Ein altbewährter Tipp, um unnötigen Dreck zu vermeiden: Klebe einen aufgeklappten Kaffeefilter mit Malerkrepp unter das Bohrloch, um den Staub, der beim Bohren entsteht, aufzufangen. Alternativ kannst du hierfür auch einen gefalteten Post-it-Zettel verwenden.

8. Nägel verletzungsfrei in die Wand bringen

Um blaue Daumennägel zu vermeiden, nimmst du dir einfach eine Wäscheklammer zu Hilfe. Fixiere den Nagel einfach mit der Wäscheklammer statt mit deinen Fingern.

9. Fliesen bohren

Klebe die Fliese an der markierten Stelle mit Paketklebeband ab, damit der Bohrer nicht wegrutscht. Bohre hierbei unbedingt ohne Schlagwerk. Grundsätzlich empfiehlt es sich allerdings, nicht in die Fliesen, sondern in die Fugen zu bohren.

10. Nicht zu tief bohren

Um nicht zu tief zu bohren, klebst du die gewünschte Bohrtiefe auf dem Bohrer einfach mit Klebeband ab.

Renovieren kann so einfach sein. Mit diesen Tipps gelingen kleinere Reparaturen und Renovierungsarbeiten im Handumdrehen und du kannst dem Umzug ganz entspannt entgegenblicken.

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